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Donnerstag, 13. Juni 2013

Was bin ich mir selbst wert? Gastartikel von Benedikt Ahlfeld

Von Henri Apell

Benedikt Ahlfeld ist Trainer, Autor und Infopreneur.benedikt-ahlfeld

Er lebt sein Leben nach eigenen Standards und bringt anderen bei, auch ihr Leben nach eigenen Standards zu leben.

Manche würden seinen Schreib- und Lebensstil als “radikal” bezeichnen, ich nenne beides wohltuend provozierend anders. Auf jeden Fallkommt da keine Langeweile auf und ich bin mir sicher, auch Sie werden diesen Artikel genauso gerne lesen, wie ich das getan habe.

Gerade in einfachen Zeiten, in denen alles von alleine zu laufen scheint, hadern dennoch viele Menschen mit sich selbst und ihrem direkten Umfeld. Egal, welches Thema dich momentan emotional oder bewusst mitnimmt und beschäftigt; letzten Endes ist es meist eine Frage des eigenen Wertes.

Erst kürzlich habe ich wieder eine NLP Ausbildung geleitet und eines der beliebtesten Themen ist nach wie vor das Modelling. Klar, handelt es sich dabei ja auch um die Quintessenz des NLP. Und die Beliebtheit ist auch leicht erklärt: viele Trainer versprechen ihren Teilnehmern, dass mit Modelling jeder alles schaffen kann. Wirklich jeder. Wirklich alles. „Wirklich alles“ fragst du jetzt? Wenn man lange genug bohrt, geben sie aber irgendwann zu: „Solange es im Rahmen deiner Möglichkeiten ist.“ Soso!

Wieso wollen wir Menschen überhaupt von anderen lernen? Denn nichts anderes als das ist Modelling, noch genauer handelt es sich dabei um Nachahmung. Und Nachahmung ist die natürlichste Art zu lernen, das weiß jeder, der Kinder beobachtet. Und praktikabel ist es auch… bis zu einer gewissen Grenze eben. Solange ich etwa Golfen lernen möchte, kann ich mich getrost zu Beginn an erfolgreiche Profis halten die mir in meiner Statur ähnlich sind und von ihrem Verhalten lernen. Die Grenze, wo das Modelling keinen Sinn mehr macht ist meiner Meinung nach beim „Innen“. Also bei allem, was unsere eigenen Werte betrifft, denn die können wir nicht von anderen abschauen (können schon, ja. Aber es bringt nichts. Denn niemand kann dir deine Werte beibringen. Du musst sie selbst entdecken oder zumindest hinterfragen, ob sie dir entsprechen.)

Somit führt uns das „Innen“ noch viel tiefer, als ein aufstrebender Golfer tun muss, um einfach nur einen guten Schwung hin zu bekommen. Es dreht sich alles um das Stichwort „Selbstwert“. Gerade in einfachen Zeiten, in denen alles von alleine zu laufen scheint, hadern nämlich dennoch viele Menschen mit sich selbst und ihrem Umfeld. Egal, welches Thema dich momentan emotional oder bewusst mitnimmt und beschäftigt; letzten Endes ist es meist eine Frage des eigenen Wertes.

Wie wertvoll bin ich mir?

  • Bekomme ich die Anerkennung, die ich verdiene?
  • Bin ich gut genug für das, was ich tue und mir vorgenommen habe?
  • Finde ich die Bestätigung, die Liebe, den Respekt in meinem Leben, wie ich es mir erwarte und erhoffe?

Mit unserer individuellen Selbstprogrammierung haben wir stets die Möglichkeit, uns für die Einzigartigkeit unseres Selbst zu begeistern – uns diese überhaupt erst einmal bewusst zu machen. Doch all diese Fragen, die oben stehen, spielen nur in eine einzige Richtung:

Ein Leben im Vergleich

Wie kannst du jemals glücklich sein, wenn du in einem kontinuierlichen Abgleich mit der Umwelt lebst? Natürlich ist Feedback wichtig. Doch den eigenen Selbstwert nur über externe Meinungen zu definieren ist eine heikle Angelegenheit. Nicht umsonst lautet eine meiner Maximen: Wie Innen so Außen. Es ist ein dynamischer Prozess der dich in einem ständigen Flow hält. Doch wie kannst du zu dir finden, wenn du in einem ewigen Muster aus Abgleichen gefangen bist?

Der Ausbruch wird zum Durchbruch

Nur wenn du auf einer Meta-Ebene reflektierst und emotional im Hier und Jetzt angekommen bist, kannst du dich von sinnlosem Wettbewerbsdenken befreien. Das ewige Nullsummenspiel, das Schwimmen im Haifischbecken, wo du entweder frisst oder gefressen wirst, ist nun vorbei. Wer gewinnt oder verliert ist egal, weil es keinen Vergleich mehr gibt. Es gibt nur noch das Ich. Und dein Ich hat den höchsten Wert verdient. Nicht nur, weil es Teil des Ganzen ist – sondern, weil es ganz dir gehört. Egal, was dir andere erzählen: schlussendlich bestimmst du immer selbst, wer du bist und warum. Und damit hast du auch alle Möglichkeiten, dein Leben zu verändern. Nicht gestern, nicht morgen, nur jetzt.

Alles Liebe,
Benedikt

Über Benedikt Ahlfeld:
Benedikt Ahlfeld ist Autor, Trainer und Infopreneur. Er ist der Überzeugung, dass viele Menschen nicht ihr volles Potential leben. Die meisten geben sich mit weniger zufrieden und finden sich damit ab, dass nicht alles so läuft, wie man es sich eben vorgestellt hat. Auf seinem Blog www.BenediktAhlfeld.com schreibt er darüber, wie man sich von diesen Blockaden befreit und ein Leben nach eigenem Standard führt.

1 Kommentar zu „Was bin ich mir selbst wert? Gastartikel von Benedikt Ahlfeld“

  • 1

    Danke für den Beitrag. Mal angenommen, genau wegen dieser wertvollen Unterscheidung, das bis zur Ebene der Werte und Überzeugungen Modeling gut gemacht werden kann und ab dieser logischen Ebene schwierig wird und genau darum die Metaposition im NLP so extrem wichtig ist und vielleicht sogar nur deswegen entdeckt wurde, dann ist Bewusstheit darüber, was ich tue und was ich unterlasse, eines der nach wie vor besten Resultate, die generatives NLP tut.

    Präzision, als einer der wichtigsten Werte im NLP, ist wunderbar dafür geeignet das Thema des eigenen Wertes noch besser nutzbar zu machen.

    PS: Die Berufsbezeichnung Infopreneur gefällt mir sehr gut. Würde ich gerne übernehmen.

    Danke

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