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Mittwoch, 13. Juli 2011

Ein Interview mit dem “Vollzeitcoach” Erhard Petla

Von Henri Apell

Vor einiger Zeit habe ich über das E-Book des "Vollzeitcoach" berichtet. Darin beschreibt Erhard Petla Methoden, wie man mit Hilfe des Internets eine erfolgreiche Coachingpraxis aufbauen kann und mit seinen Dienstleistungen auch leben kann.

Ich war natürlich auch neugierig, wer sich hinter diesem gut geschriebenen E-Book verbirgt und so habe ich Kontakt mit Erhard aufgenommen und ihn um ein Interview gebeten. Er hat zugestimmt und so lesen Sie heute exklusiv, wie er zu der Idee von "Vollzeitcoach" gekommen ist und wie ein Coach zu seinen Kunden kommt.

Hallo Erhard, erzähle doch ein wenig über dich.

Ich habe vor ca. 5 Jahren während meiner Studentenzeit begonnen mich für das Thema Internet Marketing zu interessieren. Zu der Zeit habe ich in Kuala Lumpur, Malaysia als Praktikant gearbeitet und habe nach Möglichkeiten gesucht, mein mageres Praktikantengehalt aufzustocken. Es wurde mir sehr schnell klar, dass sich die Leute nicht um meine Produkte oder Dienstleistungen reißen, nur weil ich eine hübsche Webseite mit vielen Besucher habe.

Die Idee zu Vollzeitcoach kam später, als ich in die Schweiz gezogen bin. Meine damalige Vermieterin war Musiktherapeutin und ihre Webseite hat mich auf die Idee gebracht auf Vollzeitcoach.com kostenlose Artikel und Newsletter zum Thema "Kundengewinnung für Coaches, Trainer und Berater im Internet" zu veröffentlichen.

Die postive Resonanz auf diese Artikel hat mich dann auf die Idee gebracht eine komplette "Schritt-Schritt-Anleitung zur Kundengewinnung für Coaches Trainer und Berater" zu veröffentlichen.

Du bietest ein E-Book für Coaches an. Worum geht es da?

Die meisten Coaches, Trainer und Berater gewinnen nur sporadisch neue Kunden und viele bieten ihre Dienstleistung auch kostenlos an. Es ist toll anderen zu helfen, aber man kann noch viel mehr Menschen helfen wenn man aus seiner Leidenschaft eine "gut bezahlte Berufung" macht. Genau darum geht es in meinem E-Book Kontinuierlicher Kundenstrom: "Wie verdiene ich als Coach, Trainer oder Berater ein stabiles Einkommen".

Das E-Book beantwortet die wichtigsten Fragen von Coaches, Trainern und Beratern:

  • Wie kann ich mich von meiner Konkurrenz abheben?
  • Wie erzeuge ich eine konstante Nachfrage für meine Dienstleistung?
  • Wie finde ich eine Nische in der die Kunden nach mir fragen und bereit sind höhere
  • Preise zu bezahlen?
  • Wie kann ich in wenigen Minuten hunderte Besucher auf meine Webseite locken?
  • Wie präsentiere ich meine Dienstleistung so, dass sie sich wie von selbst verkauft?
  • Wie bringe ich Kunden dazu sich bei mir zu melden?
  • Wie überzeuge ich potentielle Kunden ohne zu „verkaufen“
  • Wie muß ich meine Dienstleistung präsentieren damit sie wertvoller erscheint, so dass ich Premium Preise verlangen kann?
  • Wie wird ein "Nobody" zu einem respektierten Experten?
  • Wie mache ich meinen potentiellen Kunden klar, dass meine Dienstleistung die Lösung für ihr Problem ist?
  • Wie kann ich potentielle Kunden sofort begeistern und Interesse wecken?
  • Wie mache ich potentielle Kunden auf mich aufmerksam ,die gar nicht aktiv nach mir suchen?
  • Wie formuliere ich einen Elevator Pitch der bei potentiellen Kunden Interesse weckt?

Was sind so typische Fehler, die dir auffallen, wenn du die Websites von Coaches besuchst?

1. Keine Zielgruppe

Coaches, Trainer und Berater wollen logischerweise so viele Kunden wie möglich gewinnen. Deshalb versuchen sie alle anzusprechen, mit dem Effekt das sich keiner angesprochen fühlt. Das ist aber noch nicht alles. Ein Coach der alle anspricht, der steht auch mit allen anderen Coaches im Wettbewerb. So gehen Coaches, Trainer und Berater in der Masse regelrecht unter und werden kaum wahrgenommen.

2. Anstatt Kunden anzusprechen, konzentrieren sie sich auf Methoden und Techniken

Methoden und Techniken interessieren vor allem die Coaches, Trainer und Berater. Den Kunden interessiert nur sein Problem oder das Ziel dass er erreichen will. Es schadet nicht  Weiterbildungen und Zertifikate zu erwähnen. Was aber oft vergessen wird: Coaching, Training und Beratung sind nur Mittel zum Zweck, nicht das Ziel selbst. Niemand lässt sich coachen um in den Genuß einer bestimmten Technik oder Methode zu kommen. Warum also Techniken und Methoden in den Vordergrund stellen?

3. Die Webseite ist nur eine elektronische Visitenkarte oder Broschüre

Viele Webseiten von Coaches enthalten tatsächlich nicht viel mehr Informationen als eine Visitenkarte oder eine Broschüre und sie erleiden das gleiche Schicksal: aus den Augen, aus dem Sinn.
Es ist sehr unwahrscheinlich, das jemand beim ersten Besuch der Webseite eine Anfrage zwecks Coaching, Beratung oder Training stellt. Noch unwahrscheinlicher ist, dass dieser Interessent jemals wieder kommt. Deshalb brauch der Coach eine Strategie um an die Kontaktdaten seiner Besucher zu kommen: im Idealfall die Telefonnummer oder E-Mail Adresse.

Ich empfehle vielen meiner Klienten, einen Blog zu starten, um damit Aufmerksamkeit zu erzielen. Wie siehst du das?

Dem kann ich nur zustimmen. Blogs bieten Vorteile die statische Webseiten (auch wenn sie von einem Dienstleister für ein kleines Vermögen erstellt wurden) nicht bieten:
1. Google liebt Blogs, weil sie hauptsächtlich aus Text bestehen.
2. Besucher können Blogs per RSS abonnieren und bleiben so mit dem Blogger im Kontakt.
3. Blogs lassen sich mit unzähligen Plugins und Themes erweitern und anpassen.
4. Das Blog lässt sich in RSS Verzeichnisse eintragen und wird so quasi "gespiegelt". Die Chance, über Google gefunden zu werden, steigt.
5. Das Blog lässt sich in das Facebook Profil oder Facebook Seite einbinden. Neue Blogbeiträge erscheinen automatisch auf der Pinnwand, was nochmal das Suchmaschinenranking verbessert.

Vielen Dank für das ausführliche Interview, Erhard.

Wer will, kann sich kostenlos den Artikel über Marketingmethoden für Coaches downloaden.