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Freitag, 30. Januar 2009

Mannheimer Informatiker entdecken Sicherheitslücken im Internet

Von Henri Apell

Erschreckend, was drei Computerwissenschaftlter der Universität Mannheim entdeckt haben: Zugangsdaten von mehr als 170 000 Usern: Passwörter für Freemail-Angebote, Zugangsdaten, Kontonummern, Zugangsdaten für Facebook, StudiVZ, Kreditkarteninformationen etc.

Die Betroffenen wurden mit sogenannter “Malware” ausspioniert: Ein Programm wird heimlich ohne Ihr Wissen installiert und lädt dann die Daten auf einen fremden Server. Geschätzter Schwarzmarktwert:

10 Millionen Dollar. Hoppla!

Wie haben die Wissenschaftlter das entdeckt? Sie haben diese “Keylocker” einmal genauer untersucht. Diese Programme untersuchen unbemerkt das Verhalten der Internetuser, ohne dass diese es bemerken. Diese Daten werden dann ebenso unbemerkt weitergeleitet und können von diesen Kriminellen benutzt werden. Diese Täter können kaum identifiziert werden.

Das Gute für uns: Die Wissenschaftler haben ihre Studie ins Netz gestellt. Sofern Sie des Englischen mächtig sind, können Sie sie als PDF downloaden.

Bitte entschuldigen Sie mich jetzt: Ich muss mal schnell meine Kennwörter ändern!


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