Donnerstag, 16. Oktober 2008
Twitter als Marketing-Instrument richten nutzen
Die einen mögen Twitter, die anderen nicht. Schon viele Mit-Twitterer von mir sind wieder ausgestiegen, andere fangen erst gar nicht an. Einer der Hauptgründe: Bei Twitter gibt es zu viele Leute, die etwas sagen wollen, aber eigentlich nichts zu sagen haben.
Da stellt sich mir die Frage: Was kann ich als Freiberufler mit Twitter erreichen? Wo sind die Grenzen und wie verhalte ich mich am Besten?
Was ist Twitter?
Twitter kommt aus den USA und ist ein Portal, auf dem man “Mikroblogging” betreiben kann. Man schreibt auf maximum 140 Zeichen, was man gerade macht, denkt, unternimmt. Man kann auch andere Leute direkt ansprechen. Allerdings können andere auch die Nachrichten mitlesen.
Twitter basiert auf dem Prinzip “Folgen und verfolgt werden”, auf Englisch: “followers_me” sind Leute, die mir und meinen Ergüssen folgen und “following-me”, denen folge ich. Alles klar? Diese Leute muss man im Twitter-Netz erst mal finden.
Die richtigen Twitterer finden
Schauen Sie sich das Profil der anderen genau an: Haben sie was zu sagen, betreiben sie ein Blog oder eine Website, was machen sie beruflich? Und dann folgen Sie denen einfach. Diese bekommen dann eine E-Mail vom System, dass Sie ihnen folgen. Und dann folgen diese Ihnen oder auch nicht. So baut sich nach und nach ein Netzwerk auf. Plötzlich folgen Ihnen auch andere Leute. Natürlich sollten Sie auch was zu sagen haben: Tipps, Hinweise, Verweise auf Blogeinträge. Verzichten Sie auf allzu privates.
Wie gehen Sie vor?
Suchen Sie sich einen griffigen Namen. Zu Marketingzwecken empfiehlt sich einer, der mit Ihnen in Verbindung gebracht wird. Ein Freund von mir gibt Flirtkurse und der Name “Flirttrainer” war noch frei: Ein Glücksgriff für ihn! Melden Sie sich an und beginnen mit der Suche: Twittern Bekannte schon? Oder Geschäftspartner, Kollegen, Interessenten? Wer verfolgt wen? Folgen Sie einigen. Schreiben Sie kurze Beiträge. Bei Verlinkungen benutzen Sie tinyurl, so sparen Sie Zeichen.
Stellt jemand eine Frage und Sie können weiterhelfen, dann tun Sie das. Einfach eine kurze Antwort beginnend mit z.B. “@henri1apell, die Antwort lautet….”
Ach ja, Wörter, die mit # markiert sind, kennzeichnen Gefühle oder auch Eigenschaften, z.B. “Vertragsabschluss geplatzt #wütend”; das spart Zeichen.
Twittern braucht Zeit, um genügend Follower zu bekommen. Ich bin aktuell bei 50. Sie können das auf meinem Blog links verfolgen; genau, der hellblaue Twittercounter da! Auch schön bei Twitter, dass Sie so ein Tool ganz leicht einbauen können.
Dann können Sie auch Hinweise zu Ihren Dienstleistungen geben, Seminare ankündigen, Last-Minute-Preise für Mit-Twitterer anbieten. Vieles ist dann möglich.
Viel Spaß mit und Erfolg beim Twittern! Probieren Sie`s aus.
Dazu auch noch ein aktuelles Video zum Gebrauch von Twitter.
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Sonntag, 19. Oktober 2008 um 03:31
[...] Twitter als Marketing-Instrument richten nutzen [...]
Sonntag, 19. Oktober 2008 um 21:59
Twitter kann ein sehr aufwändiges Marketing-Instrument sein.