Donnerstag, 9. Oktober 2008

Fraunhofer-Studie zum Datenschutz bei Networking-Portalen

Von Henri Apell

Forscher des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt haben untersucht, wie Social-Networking-Portale mit den Daten ihrer Mitglieder umgehen.

Die untersuchten Portale: Xing, Facebook, MySpace, LinkedIn, StudiVZ, wer-kennt-wen und Lokalisten.

Die Ergebnisse sind schon Besorgnis erregend.

O-Ton des Studienautors Andreas Poller: “Von den getesteten Plattformen konnte keine vollständig überzeugen.”

Die Portale verlangen sehr viele persönliche Daten von ihren Nutzern. Auf der anderen Seite bieten sie wenig Schutz, diese Informationen Unbefugten zugänglich zu machen.

Die Tester meldeten sich als normale Nutzer an und prüften die Bedingungen und die Einstellungsmöglichkeiten. Danach versuchten sie als potentielle Angreifer, von außen an diese Informationen zu gelangen. So setzten sie z.B. spezielle Suchmaschinen ein, um an geschützte Bilder zu gelangen. Auch andere geschützte Daten ließen sich teilweise leicht finden.

Fazit: Jedes Portal hat seine eigenen Lücken aber auch unterschiedlich gut geschützte Bereiche. Würde man diese Bereiche in einem Portal vereinigen, hätte man die perfekt geschützte Plattform. Auch eine Art von Networking.

Welche Portale wie abschnitten, das können Sie in der Studie nachlesen, die Sie hier finden.

Den Download dazu zum Runterladen als pdf.

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