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Mittwoch, 16. Juli 2008

Twitter – ein Marketinginstrument für Freiberufler?

Von Henri Apell

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Ein neuer Internethype hat uns erreicht: Twitter.

Von den einen belächelt von den anderen als neuestes Wundermittel des Online-Marketings bewundert: Twitter heißt die Plattform, ist jetzt schon trendy und für Freiberufler mit geringen Werbebudget durchaus eine gute Möglichkeit, sich und seine Dienstleistungen bekannt zu machen.

Was genau ist jedoch Twitter? Twittern bedeutet so viel wie "Zwitschern" und man kann über diesen Dienst seine Nachrichten der Twitterwelt zugänglich machen.

Die zentrale Frage bei Twitter

"Was machst du gerade?" Auf diese Frage kann man mit maximal 140 Zeichen antworten und die Antwort sofort online stellen. Twitter leitet diese Nachricht dann weiter an seine Abonnenten. Und schon weiß die ganze Twitter-Gemeinde, was ich gerade so treibe.

Wie nutze ich Twitter?

Sie müssen sich bei Twitter registrieren. Überlegen Sie sich einen schönen Usernamen. Als Dienstleiter sollten sie erkennbar bleiben. Daher empfielt sich ein Name im Zusammenhang mit Ihrem Angebot oder Ihrem Firmennamen. Und beeilen Sie sich: Die besten Namen sind schon weg! Dann lesen Sie zunächst einmal einige Beiträge um zu schauen, was andere so schreiben. Danach schreiben Sie Ihre ersten Beiträge. Werden sie jedoch nicht zu intim und plaudern aus dem Nähkästchen. Das überlassen Sie schön anderen. Schreiben Sie über Ihre Dienstleistungen, Ihre Erfolge, Ihre Pläne. Ihre Kunden sollten ebenfalls nich erkennbar sein.

Suchen Sie sich Gleichgesinnte

Danach benutzen Sie die Search-Funktion, um Menschen mit gleichen Interessen zu suchen: Geschäftspartner, Freunde, Kollegen. Oder aber nach Stichworten: Bei mir war das z.B. NLP, Coaching, Marketing.

Einige bestätigen dann Ihre Kontakte und werden zu sog. Followers. Diese haben dann Ihre Nachrichten abonniert und "verfolgen" Sie. Nun dauert es natürlich eine Weile, bis sich die Erfolge einstellen und Sie mehr Followers bekommen und bis die Suchmaschinen reagieren.

 Der Nutzen

Was bringst es mir? Mehr Interessierte, bessere Suchmaschineneinträge und einen höheren Bekanntheitsgrad, das sind die wesentlichen Nutzen, die ich als Freiberufler von Twitter habe. Und das ist schon einiges!

Es gibt auch eine schöne Deutschlandkarte, da können Sie direkt mitverfolgen, wie wo was getwittert wird. Das Ganze ist sehr lustig: Twittervision

Als Nutzer von WordPress können Sie das tolle Twitter-Tool von Alex King benutzen.

Mich erreichen Sie bei Twitter unter http://www.twitter.com/henri1apell

Wenn Sie Erfahrungen mit Twitter haben oder machen werden, so teilen Sie mir diese doch mit.

10 Kommentare zu „Twitter – ein Marketinginstrument für Freiberufler?“

  • 1

    Soo schrecklich neu ist twitter auch wieder nicht, die ersten Nutzer wenden sich schon wieder mit Schrecken ab

  • 2

    Hallo Henri,

    danke für den Tipp - ich probiere es einfach mal aus!
    Herzliche Grüße aus Berlin,

    Michael

  • 3

    Ich probiere seit zwei Wochen Twitter auch auf meinem Blog aus. Bis jetzt 19 Followers. Die meisten Mitteilungen finde ich entbehrlich, also wenn jemand schreibt, dass er gerade in den Zug steigt oder einen Kaffee bestellt hat.
    Interessanter sind Linkempfehlungen oder kurze "Weisheiten" oder Sprüche, die jemand einstellt.
    Eine Weile werde ich noch damit experimentieren, um zu sehen, was es als Marketingidee taugt.
    Meinen Twitter-Updates

  • 4

    Ich probiere seit zwei Wochen Twitter auch auf meinem Blog aus. Bis jetzt 19 Followers. Die meisten Mitteilungen finde ich entbehrlich, also wenn jemand schreibt, dass er gerade in den Zug steigt oder einen Kaffee bestellt hat.
    Interessanter sind Linkempfehlungen oder kurze "Weisheiten" oder Sprüche, die jemand einstellt.
    Eine Weile werde ich noch damit experimentieren, um zu sehen, was es als Marketingidee taugt.
    Meinen Twitter-Updates findet man hier: http://seminare4you.de/weblog/twitter-co"

  • 5

    Noch 'ne Frage: Wie haben Sie die Nummerierung der Kommentare gemacht. Sowas suche ich schon länger.

  • 6

    Nachtrag:
    Ich nutze Twitter immer noch und habe mittlerweile 360 Followers.
    Hier können Sie mir folgen: http://twitter.com/KoppWichmann

  • 7

    Die Nummerierung hat mein Designer/Programmierer gemacht und ich habe keine Ahnung wie. Sieht gut aus, finde ich auch!

  • 8

    Lieber Herr Apell,
    ich nutze Twitter seit einigen Wochen (http://twitter.com/MonikaBirkner) und habe durchaus schon positive Erfahrungen gesammelt. Neue Kontakte haben sich ergeben, frühere Kontakte konnten wieder belebt werden. Ich werde auf jeden Fall weiter damit experimentieren. Die große Herausforderung ist, sorgfältig mit seiner Zeit umzugehen.

  • 9

    Ich denke, die zentrale Frage bei Twitter "Was machst du gerade?" verwandelt sich langsam in "Was ist dir wichtig?" Denn so beurteile zumindest ich die Tweets der Leute, denen ich folge.

    Postet jemand interessante, mehrwertige Links? Zeigt er/sie Humor? Kommt jemand aus dem gleichen Fachbereich wie ich oder einem Bereich, der mich interessiert? So wächst mein Account zwar langsam, aber "organisch".

    Im Moment (Juli 09) erleben wir gerade einen Twitter-Hype, zugegeben. Aber wer Twitter professionell nutzt, sucht längst Frage-Alternativen zu "Was machst du gerade?"

  • 10

    Nachtrag:

    Nachdem ich gesehen habe, dass auch andere Kommentatoren direkt auf ihren Twitter-Account verweisen, here my 2 cents:
    http://www.twitter.com/MarkusVaeth