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Mittwoch, 2. Juli 2008

Bluetooth-Marketing – geeignet für Ihre Dienstleistungen?

Von Henri Apell

Es gibt immer mehr Handys mit der modernen Bluetooth-Technologie. Natürlich jubeln jetzt viele Werbevermarkter: Toll, endlich eine neue Werbemöglichkeit, um direkt Handy-Besitzer anzusprechen. Schließlich benötigt man nicht mal die Handynummer des Betreffenden, weil die Werbebotschaft ohne Umwege direkt von einer Sendestation an das Handy geschickt wird. Anders als beim SMS-Versand ist daher der Datenverkehr für den Empfänger völlig kostenlos. Auch der Versender zahlt lediglich die Fixkosten seiner Sendestation. Doch eines ist problematisch:

Es fehlt der Aspekt der Zustimmung. Oder wollen Sie ständig irgendwelche Werbung auf ihrem Handy, nur weil Sie mal eine Anfrage gestellt hatten? Auch juristisch ist da noch alles offen. Seien Sie daher vorsichtig, wenn Ihnen ein Anbieter solch eine Marketigstrategie empfielt. Natürlich gibt es Vorteile:

  • Kein teurer Datentransfer
  • Kein teurer Einkauf von Telefonnummern

Aber demgegenüber müssen Sie wissen, dass von einem sog. “Permission-Marketing”, also die vorherige Frage nach der Erlaubnis beim Empfänger, nicht mehr die Rede sein kann. Und das vergrault und nervt Ihre zukünftigen Kunden!

Einen hervorragenden Blog zum Thema betreibt die Produktmangerin Heike Scholz: Mobile-Zeitgeist.

Frau Scholz ist auch Co-Autorin des Whitebooks zum Bluetooth-Marketing. Sie finden es als Download hier.

Sollten Sie schon Erfahrungen mit Bluetooth-Marketing haben, lassen Sie es mich wissen.

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